Ratgeber · Profil-Notfälle

Betrugsmasche Google Business: Fake-Anrufe erkennen und richtig reagieren

Stand: Oktober 2026 · Lesezeit ca. 11 Minuten

Die Betrugsmasche rund um Google Business folgt fast immer demselben Muster: Ein angeblicher Google-Mitarbeiter will Geld, Zahlungsdaten, einen Bestätigungscode oder ein „Ja“ am Telefon. Das Google Unternehmensprofil ist kostenlos, und Google fragt nie nach Code oder Zahlung. Legen Sie auf, drücken Sie keine Taste und melden Sie den Anruf.

Ruft Google wirklich bei Unternehmen an?

Ja, das kommt vor, aber nie mit einer Geldforderung. Der verbreitete Satz „Google ruft nie an“ stimmt nicht ganz und macht unsicher, sobald dann doch ein echter Anruf kommt. Google ruft automatisiert an, um zum Beispiel Öffnungszeiten in Google Maps zu prüfen, Reservierungen vorzunehmen oder Termine für Nutzer zu vereinbaren. Ein solcher Anruf nennt gleich zu Beginn Google und den Grund, etwa: Man rufe von Google Maps an, um die Öffnungszeiten zu aktualisieren, es handle sich um einen automatisierten Dienst. Bei Google Ads oder Google Play kann auch ein Mitglied des Google-Teams anrufen.

In bestimmten Ländern fragt Google Unternehmensdaten außerdem per SMS oder WhatsApp ab. Echte WhatsApp-Nachrichten erkennen Sie am blauen Verifizierungshäkchen und am Kontonamen „Google Maps“ oder „Google Maps Deutschland“, echte RCS-Nachrichten am Häkchen neben dem Absender „Google“. Alles andere beantworten Sie nicht.

Das tut Google Das tut Google nie
automatisiert anrufen, um Öffnungszeiten oder Angebote zu bestätigen am Telefon nach Zahlungs- oder Kreditkartendaten fragen
sich am Anfang als Google vorstellen und den Grund nennen einen bevorzugten Platz in der Suche oder im Local Pack garantieren
bei Google Ads oder Google Play persönlich anrufen Geld für Verwaltung, Bestätigung oder Reaktivierung des Profils verlangen
per WhatsApp von einem verifizierten Konto schreiben nach Einmalpasswort (OTP), PIN oder Kontopasswort fragen
auf Wunsch keine automatisierten Anrufe mehr machen damit drohen, Ihr Profil ohne Zahlung zu löschen

Quellen: Google-Hilfe „Schutz vor betrügerischen Anrufen und Nachrichten“, „Automatisierte Anrufe und SMS von Google an Ihr Unternehmen“ und „Google Unternehmensprofil schützen“, abgerufen am 24.10.2026.

Anruf „von Google“: echt oder Betrug? Entscheidungshilfe für Anrufe, die angeblich von Google kommen. Will der Anrufer Geld, Zahlungsdaten, einen Bestätigungscode oder ein Ja für einen Vertrag, ist es Betrug: auflegen, keine Taste drücken, melden. Stellt sich ein automatisierter Anruf als Google vor und fragt nur nach Angaben wie Öffnungszeiten, kann er echt sein. Im Zweifel auflegen und im eigenen Profil nachsehen. Anruf „von Google“: echt oder Betrug? Eine Frage entscheidet, was Sie tun Will der Anrufer Geld, Zahlungsdaten, einen Code oder ein „Ja“ für einen Vertrag? JA: BETRUG Sofort auflegen Keine Taste drücken, nichts bestätigen Nummer und Uhrzeit notieren Bei Google und ggf. Polizei melden NEIN: KANN ECHT SEIN Automatischer Anruf nennt Google und den Grund Im Zweifel auflegen und selbst im Profil nachsehen Quelle: Google-Hilfe 6212928, 7690269, 14509283, Stand 10/2026 localontop.de
Ein echter Anruf von Google verlangt nie Geld, Zahlungsdaten oder einen Code.

Welche Betrugsmaschen gibt es rund um Google Business und wie erkenne ich sie?

Die Maschen unterscheiden sich im Vorwand, nicht im Ziel: Es geht um Geld, um einen Vertrag oder um den Zugang zu Ihrem Google-Konto. Ob als Betrugsmasche rund um den Google-Eintrag, das Google-Konto oder Google Maps, die folgenden Muster tauchen in Foren, Videos und Warnungen immer wieder auf. Google selbst beschreibt die Täter so: Sie geben vor, „mit Google“ oder „für Google“ zu arbeiten, und verkaufen dubiose Onlinemarketing-Dienste.

Was Sie hören oder lesen Was dahintersteckt
„Ihr Google-Eintrag läuft ab“ oder „Die kostenlose Phase ist vorbei“ Verkauf eines Abos oder Verzeichniseintrags, oft mit späterer Rechnung
„Hören Sie mich? Bitte bestätigen Sie mit Ja.“ Mitschnitt für einen angeblich geschlossenen Vertrag
„Wir schicken Ihnen jetzt einen Code, bitte lesen Sie ihn vor.“ Übernahme Ihres Google-Kontos und damit des Profils
„Ihr Profil ist nicht bestätigt bzw. wird gesperrt, wir erledigen das gegen Gebühr.“ Bezahlung für etwas, das bei Google kostenlos ist
„Wir garantieren Ihnen Platz 1 bei Google.“ Kein Anbieter kann eine Platzierung garantieren
Viele 1-Stern-Bewertungen, danach ein Angebot, sie gegen Geld zu entfernen Erpressung mit gefälschten Bewertungen

Der kostenpflichtige Anruf: „Ihr Google My Business läuft ab“

Die häufigste Masche ist der Anruf, Google My Business sei jetzt kostenpflichtig, der Eintrag laufe ab oder müsse gegen eine „Wartungsgebühr“ verlängert werden. In einem viel gelesenen Reddit-Beitrag (r/smallbusiness, 2023, 165 Punkte) waren es 99 US-Dollar. Auf YouTube dokumentieren mehrere Mitschnitte deutsche Varianten, darunter ein Anruf, bei dem für ein angebliches 360-Grad-Angebot von Google 295 Euro verlangt wurden. Die Antwort ist immer dieselbe: Ein Eintrag bei Google kostet nichts und läuft nicht ab.

Die „Ja“-Falle mit Tonbandmitschnitt

Die IHK Frankfurt am Main warnt vor Anrufern, die sich als Mitarbeiter von Google ausgeben und den Google-Eintrag angeblich aktualisieren wollen. Ziel ist ein „Ja“ des Angerufenen, etwa auf die Frage „Hören Sie mich?“. Aus dem Mitschnitt wird später ein Vertrag zusammengeschnitten, zum Beispiel über einen teuren Eintrag in einem Online-Firmenverzeichnis. Danach kommt eine Rechnung, die sich auf die Aufnahme beruft. Beantworten Sie Fragen solcher Anrufer deshalb nicht mit „Ja“, sondern beenden Sie das Gespräch.

Code-Diebstahl und Kontoübernahme

Gefährlicher als jede Rechnung ist der Bestätigungscode. Bei dieser Variante meldet sich der Täter im Hintergrund bei Ihrem Google-Konto an, Google schickt Ihnen einen Code, und der Anrufer bittet Sie, ihn vorzulesen. In einem Fall aus der Google-Hilfe-Community (Oktober 2025) hatte sich ein Anrufer genau so den Code verschafft und das Passwort geändert, der Inhaber kam erst später über die Abfrage eines alten Passworts wieder hinein. Mit dem Konto gehört dem Täter auch Ihr Profil. Google stellt klar: Es fragt nie nach einem Einmalpasswort (OTP) oder einer PIN.

Bezahlte „Verifizierung“ oder „Entsperrung“

Andere Anrufer behaupten, Ihr Profil sei nicht bestätigt, werde gesperrt oder sei schon eingeschränkt, und bieten die Lösung gegen Gebühr an. Google verlangt laut eigener Hilfe nie Geld für die Verwaltung, Bestätigung oder Reaktivierung eines Unternehmensprofils. Ob Ihr Profil ein Problem hat, sehen Sie selbst, wenn Sie sich anmelden. Seriöse Dienstleister, die bei echten Sperren helfen, rufen nicht unaufgefordert mit Drohungen an.

Bewertungs-Erpressung

Bei dieser Masche häufen sich plötzlich 1- und 2-Sterne-Bewertungen, und kurz darauf bietet jemand an, sie gegen Geld zu entfernen, oder droht mit weiteren. Google stuft solche Erpressungsversuche als schwerwiegenden Richtlinienverstoß ein und rät ausdrücklich: nicht zahlen, nicht verhandeln, sofort Beweise sichern. Ein Fachanwalt beschrieb auf Reddit, wie seine Kanzlei nach mehreren 1-Stern-Bewertungen jeweils wenige Tage später einen Anruf mit genau diesem Angebot bekam. In der Google-Community schilderte ein Betrieb, wie nach einer Anfrage bei einem „Löschdienst“ binnen Stunden negative Bewertungen eingingen.

Falsche Partner und Garantien

Nicht jeder Anruf ist strafbar, manche Anbieter arbeiten nur mit Übertreibungen. Google nennt in seiner Hilfe Warnsignale bei Dienstleistern: garantierte Platzierungen, die Behauptung, für Google zu arbeiten, Drohungen und unklare Preise. Behauptet ein Vertreter, für Google zu arbeiten, bitten Sie um seinen Namen und eine E-Mail von seiner @google.com-Adresse. Kann er das nicht, arbeitet er laut Google wahrscheinlich nicht für Google.

Was kostet ein Eintrag bei Google?

Nichts. Das Google Unternehmensprofil (früher Google My Business), englisch Google Business Profile, ist kostenlos, ebenso die Bestätigung und eine Reaktivierung. Geld kosten nur Anzeigen über Google Ads, die Sie selbst buchen, und Dienstleister, die Ihr Profil für Sie pflegen. Diese Dienstleister sind keine Google-Mitarbeiter, und kein Anbieter kann Ihr Profil ohne Ihre Erlaubnis löschen oder darauf zugreifen. Nur Inhaber legen fest, wer Zugriff hat.

Wie reagiere ich richtig auf einen Anruf „von Google“?

Legen Sie auf, sobald Geld, Zahlungsdaten, ein Code oder eine Zustimmung verlangt wird. Drücken Sie keine Taste, auch wenn eine Bandansage dazu auffordert. Laut Google kann das Drücken von Tasten zu weiteren verdächtigen Anrufen führen. Das deckt sich mit Erfahrungen auf Reddit: Wer Bandansagen „durchdrückt“, um einen Menschen zu erreichen, bekommt danach eher mehr Anrufe.

  1. Gespräch beenden, nichts bestätigen, keine Fragen mit „Ja“ beantworten.
  2. Uhrzeit, angezeigte Nummer, Firmenname und Inhalt kurz notieren.
  3. Nicht zurückrufen und keine Nummer, Website oder E-Mail aus dem Anruf nutzen.
  4. Selbst im Profil nachsehen: Anmelden, Status und Hinweise prüfen, unter „Personen und Zugriff“ die Rollen kontrollieren.
  5. Den Anruf bei Google melden, bei Schaden oder Rechnung zusätzlich bei der Polizei.
  6. Das Team informieren, damit der nächste Anruf nicht beim Kollegen landet, der nachgibt.

Für Empfang und Telefon: fünf Regeln

  • Google verlangt am Telefon nie Geld, Kontodaten oder Kreditkartendaten.
  • Codes aus SMS oder E-Mail werden nie vorgelesen, auch nicht „zur Bestätigung“.
  • Kein „Ja“ auf Fragen von unbekannten Anrufern, kein Tastendruck bei Bandansagen.
  • Verträge und Angebote nur schriftlich, nie am Telefon.
  • Jeden Anruf „von Google“ mit Uhrzeit und Nummer an die Geschäftsleitung weitergeben.

Echte automatisierte Anrufe von Google können Sie übrigens abbestellen: während des Anrufs mit einem Satz wie „Bitte rufen Sie mein Unternehmen nicht mehr an“ oder im Profil über „Einstellungen für das Unternehmensprofil“, „Erweiterte Einstellungen“ und „Automatisierte Anrufe und SMS von Google“. Danach sind Anrufe angeblich wegen Ihres Profils noch leichter einzuordnen. Google weist allerdings darauf hin, dass Mitarbeitende auch danach gelegentlich anrufen können, um Unternehmensdaten zu bestätigen.

Ich habe schon zugestimmt oder bezahlt: Was jetzt?

Handeln Sie sofort und schriftlich. Was zu tun ist, hängt davon ab, was der Täter bekommen hat: eine Zustimmung, Geld oder einen Code.

Rechnung nach einem Anruf

Die IHK Frankfurt am Main empfiehlt bei der „Ja“-Falle, die Rechnung nicht zu ignorieren, sondern den Vertragsschluss schriftlich zu bestreiten und den Ablauf zu schildern. Vorsorglich fechten Sie eine mögliche Willenserklärung wegen arglistiger Täuschung an (§ 123 BGB), und zwar unverzüglich, in der Regel sobald die Rechnung da ist. Hilfsweise kündigen Sie. Haben Sie schon gezahlt, fordern Sie das Geld zurück (§ 812 BGB). Dazu rät die IHK zur Anzeige bei Polizei oder Staatsanwaltschaft und zur Meldung bei der IHK, in schwierigen Fällen zu einem auf gewerblichen Rechtsschutz spezialisierten Anwalt. Dieser Ratgeber ersetzt keine Rechtsberatung.

Code weitergegeben oder Zugang verloren

Ändern Sie sofort das Passwort Ihres Google-Kontos, aktivieren Sie die Bestätigung in zwei Schritten und prüfen Sie unter „Personen und Zugriff“, ob ein fremder Inhaber oder Administrator hinzugekommen ist. Kommen Sie nicht mehr ins Konto, nutzen Sie die Kontowiederherstellung von Google. Was danach zu tun ist, beschreiben die Ratgeber Google Unternehmensprofil gehackt und Google-Konto gesperrt.

Bewertungs-Erpressung läuft

Zahlen Sie nicht. Google warnt, dass die Erpressung sonst weitergehen kann und nicht sicher ist, dass die Bewertungen verschwinden. Sichern Sie Screenshots der gesamten Kommunikation mit Datum, Uhrzeit und Absender, notieren Sie, wann die negativen Bewertungen begannen, und melden Sie den Fall über das Google-Formular zur Meldung von Erpressungsversuchen. Links zu den betroffenen Bewertungen gehören dazu.

Wo melde ich Betrugsanrufe in Deutschland?

Melden Sie Anrufe „von Google“ zuerst bei Google selbst, bei Schaden oder Betrugsversuch zusätzlich bei der Polizei. Die Wege aus der Google-Hilfe für die USA (FTC, „Do Not Call“-Liste) gelten in Deutschland nicht.

Anlaufstelle Wofür
Google-Webformular für betrügerische Anrufe Anrufe angeblich von Google, mit Name und Kontakt des Anrufers, erhaltenen E-Mails oder Dokumenten
Google-Formular zur Meldung von Erpressung Geldforderungen gegen das Entfernen von Bewertungen
Google-Beschwerdeformular für Drittanbieter Dienstleister, die gegen die Google-Richtlinien für Drittanbieter verstoßen
Polizei oder Staatsanwaltschaft Betrug oder Betrugsversuch, Kontoübernahme, Erpressung
Bundesnetzagentur Werbeanrufe mit unterdrückter oder gefälschter Rufnummer; Bußgelder bis 300.000 Euro möglich
Ihre IHK Meldung von Telefonfallen, erste Einordnung für Mitgliedsunternehmen
Telefonanbieter Sperre wiederkehrender Nummern

Zur Bundesnetzagentur: Sie verfolgt unerlaubte Telefonwerbung mit Bußgeldern nur gegenüber Verbrauchern. Bei Anrufen an Unternehmen greift sie vor allem, wenn die Rufnummer unterdrückt oder gefälscht wurde, das gilt auch gegenüber Gewerbetreibenden. Phishing-Anrufe sind laut Bundesnetzagentur keine Werbeanrufe, Strafanzeigen nimmt sie nicht entgegen. Dafür ist die Polizei zuständig. Quellen: Bundesnetzagentur, Häufige Fragen zur unerlaubten Telefonwerbung, und IHK Frankfurt am Main, „Telefonfalle“, abgerufen am 24.10.2026.

Wie schütze ich mein Profil vorbeugend?

Am besten schützt ein Profil, das Sie selbst fest im Griff haben. Wer weiß, wie es um sein Profil steht, lässt sich von keinem Anrufer verunsichern.

Ein Profil, um das Sie sich regelmäßig kümmern, ist auch die Grundlage für Local SEO und lokale Sichtbarkeit. Dafür brauchen Sie niemanden, der unaufgefordert anruft.

Zum Mitnehmen

Nächste Schritte

  1. Die fünf Telefonregeln ausdrucken und an Empfang und Team geben.
  2. Unter „Personen und Zugriff“ prüfen, wer Ihr Profil verwalten darf.
  3. Bestätigung in zwei Schritten für alle Konten mit Zugriff einschalten.
  4. Nach einem verdächtigen Anruf: notieren, bei Google melden, bei Schaden Anzeige erstatten.
  5. Liegt schon eine Rechnung vor: schriftlich bestreiten, vorsorglich anfechten, nicht zahlen.

Unsicher, ob ein Anruf oder eine Rechnung echt war?

Wir prüfen mit Ihnen den Status Ihres Profils und die Zugriffe und sagen Ihnen, ob Handlungsbedarf besteht. Sprechen Sie mit Elias Indrich oder schicken Sie uns Ihre Anfrage.

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Häufige Fragen

Ist ein Anruf, dass mein Google My Business kostenpflichtig wird, echt?

Nein. Das Google Unternehmensprofil, früher Google My Business, ist kostenlos und läuft nicht ab. Google verlangt laut eigener Hilfe nie Geld für Verwaltung, Bestätigung oder Reaktivierung. Wer das am Telefon behauptet, will Ihnen einen Vertrag oder ein Abo verkaufen. Legen Sie auf, bestätigen Sie nichts und melden Sie den Anruf bei Google.

Wie kann ich Google telefonisch kontaktieren?

Für das Unternehmensprofil gibt es keine frei wählbare Hotline, die Sie einfach anrufen. Den Support erreichen Sie über die Google Unternehmensprofil-Hilfe und das dortige Kontaktformular. Je nach gewähltem Anliegen bietet Google dort unterschiedliche Kontaktwege an. Rufen Sie nie eine Nummer an, die Ihnen ein Anrufer oder eine unbekannte Nachricht genannt hat.

Gibt es eine Google Business Support Telefonnummer für Deutschland, eine Email-Adresse oder einen anderen Kontakt?

Eine öffentliche Telefonnummer oder Email-Adresse für den Support zum Unternehmensprofil nennt Google nicht. Der Kontakt läuft über das Formular in der Hilfe, auch für den früheren Google My Business Support. Seien Sie deshalb misstrauisch, wenn Ihnen jemand eine angebliche Support-Nummer gibt. Wie Sie den Support zuverlässig erreichen, beschreibt unser Ratgeber zum Google Business Support.

Wie kann ich sehen, wer Zugriff auf mein Google-Konto hat?

Öffnen Sie die Einstellungen Ihres Google-Kontos und den Bereich Sicherheit. Dort sehen Sie, auf welchen Geräten Sie angemeldet sind und welche Apps Zugriff haben. Unbekannte Geräte melden Sie ab und ändern danach das Passwort. Wer Ihr Unternehmensprofil verwalten darf, zeigt zusätzlich der Bereich „Personen und Zugriff“ im Profil.

Wie melde ich eine Fake-Mail bei Google?

In Gmail öffnen Sie die verdächtige Nachricht, wählen das Dreipunkt-Menü und „Phishing melden“. Klicken Sie keine Links an und antworten Sie nicht. Geht es in der Mail um Ihr Unternehmensprofil, prüfen Sie den Status selbst nach der Anmeldung. Betrügerische Anrufe oder Nachrichten im Namen von Google melden Sie zusätzlich über das Webformular in der Google-Hilfe.

Was mache ich, wenn ich dem Anrufer schon einen Code genannt habe?

Ändern Sie sofort das Passwort Ihres Google-Kontos und aktivieren Sie die Bestätigung in zwei Schritten. Prüfen Sie unter „Personen und Zugriff“, ob ein fremder Inhaber oder Administrator hinzugekommen ist, und entfernen Sie ihn. Kommen Sie nicht mehr ins Konto, nutzen Sie die Kontowiederherstellung von Google. Erstatten Sie außerdem Anzeige bei der Polizei.

Kann ein Anrufer mein Profil löschen, wenn ich nicht zahle?

Nein. Laut Google können Drittanbieter Ihr Unternehmen weder aus Google entfernen noch ohne Ihre Erlaubnis auf Ihr Profil zugreifen. Nur Inhaber legen fest, wer Zugriff hat. Drohungen dieser Art sind ein klares Warnsignal. Notieren Sie Firmenname und Nummer und melden Sie den Anbieter über das Google-Beschwerdeformular für Drittanbieter.

Ist ein automatischer Anruf von Google Maps zu meinen Öffnungszeiten echt?

Das kann echt sein. Google ruft automatisiert an, um Öffnungszeiten oder Angebote zu bestätigen, und nennt dabei gleich Google und den Grund. Ein echter Anruf fragt nie nach Zahlungsdaten, Passwörtern oder Codes. Ihre Antworten können ins Profil übernommen werden. Wenn Sie solche Anrufe nicht möchten, sagen Sie das im Gespräch oder deaktivieren Sie sie im Profil.

Elias Indrich, Inhaber und Geschäftsführer der LocalOnTop GmbH

Über den Autor

Elias Indrich

Geschäftsführer, LocalOnTop GmbH

Elias Indrich betreut Google Unternehmensprofile lokaler Unternehmen, von der Einrichtung über die Optimierung bis zur Klärung von Sperren und Zugriffsproblemen.

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